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Mikrofaser-Vliesstoffe vs. herkömmliche Tücher zur Infektionskontrolle

12.06.2025

Mikrofaser-Vliesstoffe vs. herkömmliche Tücher zur Infektionskontrolle

Mikrofaser-VliesstoffTücher fangen Bakterien viel besser ein und entfernen sie als herkömmliche Tücher. Eine Studie ergab beispielsweise, dass herkömmliche Wischmopps die Bakterien nur um 30 % reduzierten, während Mikrofasermopps wurde eine Reduzierung um 99 % erreicht.

Reinigungsmethode Bakterienreduktion (%)
Traditioneller Nasswischer 30
Mikrofasermopp 99

Die Anwendung der richtigen Reinigungsschritte trägt dazu bei, Räume noch sicherer zu machen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Mikrofasertücher aus Vliesstoff können 99 % der Keime auffangen und entfernen.
  • Normale Tücher entfernen nur etwa 30 % der Keime.
  • Mikrofasertücher aus Vliesstoff funktionieren viel besser als herkömmliche Tücher.
  • Die Verwendung verschiedenfarbiger Tücher für jeden Bereich hilft, die Ausbreitung von Keimen zu verhindern.
  • Die richtige Reihenfolge beim Reinigen trägt auch zu mehr Sicherheit bei.
  • Waschen Sie diese Tücher täglich, aber verwenden Sie keine Bleichmittel.
  • Trocknen Sie sie an Orten mit guter Luftzirkulation.
  • Alte oder beschädigte Tücher ersetzen damit sie einwandfrei funktionieren.
  • Diese Schritte helfen Mikrofaser-Vliestüchern, Keime besser zu bekämpfen.

Mikrofaservlies vs. herkömmliche Tücher: Wirksamkeit bei der Infektionskontrolle

Mikrofaservlies vs. herkömmliche Tücher: Wirksamkeit bei der Infektionskontrolle

Mikrofaser-Vliesstoff: Struktur und Bakterienentfernung

Mikrofasertücher besitzen eine einzigartige Struktur. Jedes Tuch besteht aus Tausenden winziger Fasern, die viel dünner sind als ein menschliches Haar. Beim Abwischen einer Oberfläche mit einem Mikrofasertuch dringen die Fasern in kleinste Ritzen und Spalten ein. Dort nehmen sie Schmutz, Staub und Bakterien auf und halten sie fest. Dadurch werden mehr Keime entfernt als mit herkömmlichen Tüchern.

Die Mikrofasertücher von E-Sun bestehen aus einer Mischung aus Polyester und Polyamid. Diese Mischung erhöht die Fähigkeit des Tuchs, Bakterien einzufangen. In Krankenhaustests zeigte sich, dass ultra-MikrofasertuchDiese Tücher entfernen mehr Bakterien von Oberflächen als herkömmliche Tücher. Sie hinterlassen zudem weniger Rückstände. Dadurch tragen sie zu saubereren und hygienischeren Oberflächen bei, insbesondere dort, wo Infektionsschutz höchste Priorität hat.

Tipp: Feuchte Mikrofasertücher eignen sich am besten zur Entfernung von Bakterien. Trockene Tücher entfernen nicht so viele Keime.

Traditionelle Textilien: Risiken der Kreuzkontamination

Herkömmliche Tücher wie Baumwolllappen oder normale Handtücher filtern Bakterien nicht so gut. Ihre Fasern sind dicker und weniger dicht. Beim Abwischen einer Oberfläche können Keime auf dem Tuch zurückbleiben. Wird dasselbe Tuch für eine andere Oberfläche verwendet, können sich die Bakterien sogar verbreiten, anstatt entfernt zu werden.

Bei traditionellen Textilien besteht ein hohes Risiko der Kreuzkontamination. Studien zeigen, dass KrankenhaustextilienTextilien wie Bettwäsche und Berufsbekleidung beherbergen häufig schädliche Bakterien. Mit der Zeit nimmt die Bakterienmenge auf diesen Gegenständen zu. So waren beispielsweise die Berufsbekleidung von Pflegekräften zu Beginn einer Schicht zu 39 % und am Ende zu 54 % kontaminiert. Auch die Arbeitskleidung von Ärzten nahm mit zunehmender Tragedauer immer mehr Bakterien auf.

Quelle / Studie Beweisart Wichtigste Erkenntnisse
Tarrant, Jenkins & Laird, 2018 Quantitative Kontaminationsdaten 51 KBE/25 cm² C. schwierig Sporen, die von verschmutzten Krankenhausbettlaken infizierter Patienten gewonnen wurden
Ohl et al., 2012 Kontaminationsuntersuchung 92 % Sichtschutzvorhänge innerhalb einer Woche kontaminiert; umfasstS. aureus (62%), MRSA (21%), VRE (42%)
Wolfensberger et al., 2018 Simulierte Kontaminationsraten bei Aktivitäten im Gesundheitswesen 10 % der Schutzkittel von medizinischem Personal wurden während des Patientenkontakts kontaminiert; die Übertragungsrate ist niedriger als bei Händen/Handschuhen (30–33 %).
Casanova et al., 2008 Experimenteller Kontaminationstransfer 1–4 log10 MS2-Bakteriophagen wurden während des Ablegens der persönlichen Schutzausrüstung auf die OP-Kleidung übertragen, was auf ein Kontaminationsrisiko hinweist.
Perry, Marshall & Jones, 2001 Beobachtungskontamination während der Schicht Mit MRSA und VRE kontaminierte Schwesternuniformen C. schwierig vor der Schicht 39 %, nach der Schicht steigend auf 54 %
Burden et al., 2011 Zeitverlaufsstudie zur Kontamination Die Taschen der Arztkittel waren nach 2,5 Stunden mit ca. 50 KBE, nach 8 Stunden mit >100 KBE kontaminiert; MRSA wurde auf 20 % der Uniformen nachgewiesen.

Diese Tabelle zeigt, dass sich Keime auf traditionellen Stoffen und Textilien schnell verbreiten können. Ohne ordnungsgemäße Reinigung werden sie zu einer Infektionsquelle.

Wissenschaftliche Daten und Ergebnisse in der Praxis

Wissenschaftler haben verschiedene Reinigungstücher in Laboren und Krankenhäusern getestet. Dabei stellten sie fest, dass Mikrofasertücher nicht alle gleich gut funktionieren. Manche entfernen mehr Bakterien als andere. Im trockenen Zustand entfernen sowohl Mikrofasertücher als auch herkömmliche Tücher nur wenige Keime. Im feuchten Zustand hingegen entfernen einige Mikrofasertücher, wie beispielsweise Mikrofaser-Vliesstoffe, deutlich mehr Bakterien und organischen Schmutz als herkömmliche Tücher.

In einer Krankenhausstudie stellte das Personal die Reinigung auf Ultramikrofasertücher um. Nach 40 Wochen entsprachen 95 % der Oberflächen den Reinheitsstandards. Dies war eine deutliche Verbesserung gegenüber herkömmlichen Reinigungsmethoden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung geeigneter Mikrofasertücher, wie z. B. Mikrofaservlies, das Infektionsrisiko im Alltag senken kann.

Hinweis: Der Begriff „Mikrofaser“ bedeutet nicht immer eine bessere Reinigung. Die Art der Mikrofaser und ihre Anwendung spielen eine große Rolle.

Mikrofaser-Vliesstoffe: Bewährte Verfahren zur Infektionskontrolle

Farbcodierung und Reinigungsreihenfolge

Die Farbkennzeichnung macht die Reinigung sicherer und einfacher. Viele Krankenhäuser und Lebensmittelbetriebe verwenden farbcodierte Tücher, um die Verbreitung von Keimen zwischen verschiedenen Bereichen zu verhindern. Beispielsweise werden rote Tücher für Badezimmer, blaue für Patientenzimmer und grüne für Küchen verwendet. Dieses System hilft jedem, das richtige Tuch für den jeweiligen Bereich zu finden. Außerdem wird so verhindert, dass dasselbe Tuch an Orten verwendet wird, an denen es zu Kreuzkontaminationen kommen könnte.

Die Farbkennzeichnung ist effektiv, weil sie einfach und übersichtlich ist. Mitarbeiter können Fehler schnell erkennen. Prüfer und Inspektoren schätzen die Farbkennzeichnung, da sie zeigt, dass ein Betrieb Hygiene ernst nimmt. Viele Reinigungsexperten empfehlen die Verwendung farbcodierter Sets für verschiedene Bereiche. Dies trägt zur Lebensmittelsicherheit und Infektionskontrolle bei, indem sichergestellt wird, dass keine Keime durch die verwendeten Utensilien übertragen werden.

Die Reihenfolge der Reinigung ist ebenfalls wichtig. Mitarbeiter sollten stets die saubersten Bereiche zuerst reinigen und die am stärksten verschmutzten zuletzt. Beispielsweise könnten sie mit den Patientenzimmern beginnen, dann die Flure und abschließend die Badezimmer reinigen. Diese Reihenfolge verhindert die Ausbreitung von Keimen in sauberere Bereiche. Die Verwendung eines frischen Mikrofasertuchs für jeden Raum oder Bereich verringert das Risiko einer Kreuzkontamination zusätzlich.

Tipp: Weisen Sie jeder Reinigungszone eine Farbe zu und schulen Sie Ihre Mitarbeiter darin, die Reinigungsreihenfolge jedes Mal einzuhalten.

Richtige Wäsche und Pflege

Die richtige Pflege von Mikrofasertüchern verlängert deren Lebensdauer und verbessert ihre Funktion. Krankenhäuser und Kliniken sollten diese Tücher täglich waschen. Waschen bei hohen Temperaturen bis zu 93 °C (200 °F) entfernt Bakterien und Viren. Bleichmittel und Weichspüler können die Fasern jedoch beschädigen, daher sollten sie vermieden werden. Verwenden Sie stattdessen ein mildes Waschmittel und spülen Sie die Tücher gründlich aus.

Studien zeigen, dass Mikrofasertücher länger halten und weniger Fasern verlieren, wenn sie bei niedrigeren Temperaturen und kürzeren Waschgängen gewaschen werden. Nach etwa fünf Wäschen stabilisiert sich der Faserverlust. Das bedeutet, dass die Tücher durch richtiges Waschen robust und wirksam zur Infektionskontrolle bleiben. Trocknen Sie die Tücher stets an einem gut belüfteten Ort. Bewahren Sie sie in trockenen, farbcodierten Behältern auf, um Schimmelbildung zu vermeiden und sie jederzeit einsatzbereit zu haben.

Krankenhäuser sollten die Tücher regelmäßig auf Abnutzungserscheinungen wie ausgefranste Ränder oder verminderte Saugfähigkeit überprüfen. Abgenutzte Tücher sollten umgehend ausgetauscht werden. Saubere Tücher entfernen mehr Keime und tragen so zur Patientensicherheit bei.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

Einige Fehler können die Wirksamkeit von Mikrofasertüchern beeinträchtigen. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung desselben Tuchs in mehreren Räumen oder Bereichen. Dadurch werden Keime eher verteilt als entfernt. Ein weiterer Fehler ist das Waschen der Tücher mit Bleichmittel oder Weichspüler. Diese Chemikalien greifen die Fasern an und verringern die Reinigungskraft.

Manchmal wird die richtige Reinigungsreihenfolge vergessen. Wenn man zuerst schmutzige Stellen reinigt, können sich Keime an sauberere Stellen verteilen. Lässt man das tägliche Waschen aus, vermehren sich Bakterien auf den Tüchern. Werden Tücher nicht in trockenen, gut belüfteten Behältern aufbewahrt, kann sich Schimmel bilden.

Um diese Probleme zu vermeiden, sollten die Mitarbeiter Folgendes beachten:

  • Verwenden Sie für jeden Raum oder Bereich ein frisches Tuch.
  • Halten Sie sich jedes Mal an das Farbkennzeichnungssystem.
  • Waschen Sie die Tücher täglich mit einem milden Waschmittel ohne Bleichmittel.
  • Tücher trocknen und in sauberen, trockenen Behältern aufbewahren.
  • Abgenutzte Kleidungsstücke sollten umgehend ersetzt werden.

Mikrofaser-Vliestücher Bis zu 98 % der Bakterien und 93 % der Viren lassen sich allein mit Wasser entfernen. Zudem verbrauchen sie weniger Wasser und Chemikalien und sind somit umweltfreundlich und kostengünstig. Durch die Anwendung bewährter Verfahren können Krankenhäuser und Kliniken ihre Räumlichkeiten sauberer und sicherer für alle gestalten.


Mikrofasertücher fangen bis zu 99 % der Bakterien auf und entfernen sie, wodurch sie sich ideal zur Infektionskontrolle eignen. Durch die Verwendung von Farbkennzeichnungen und die richtige Wäsche wird das Risiko von Kreuzkontaminationen minimiert. Viele Krankenhäuser setzen mittlerweile auf Mikrofasertücher für sauberere, sicherere Räumlichkeiten und bessere Behandlungsergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte man ein Mikrofasertuch austauschen?

Die meisten Experten empfehlen, das Tuch auszutauschen, sobald es abgenutzt aussieht oder an Saugfähigkeit verliert. Regelmäßige Kontrollen tragen dazu bei, dass die Reinigung effektiv und sicher bleibt.

Können Mikrofasertücher ohne Chemikalien reinigen?

Ja! Diese Tücher entfernen bis zu 99 % der Bakterien nur mit Wasser. Sie fangen Keime in ihren Fasern ein und sind daher eine hervorragende, umweltfreundliche Wahl.

Was unterscheidet das Mikrofaser-Vliestuch von E-Sun von herkömmlicher Mikrofaser?

Das Gewebe von E-Sun besteht aus einer Mischung aus Polyester und Polyamid für eine bessere Bakterienentfernung. Es eignet sich gut für Krankenhäuser und erfüllt strenge Infektionsschutzstandards.

Tipp: Für beste Ergebnisse stets die Farbkennzeichnung und die richtige Waschmethode beachten!